SchDas Kleingedruckte.

 

 

 

 

 

AGB

 

1. Zustandekommen des Vertrags

1.1 Der Vertrag kommt zustande, wenn der zu korrigierende Text beim Auftragnehmer vollständig eingegangen ist und der Auftragnehmer den Auftrag angenommen und bestätigt hat.

1.2 Bei einem Auftragswert von über 150 Euro muss der Auftraggeber seinerseits schriftlich die Auftragsbestätigung für richtig erklären.

1.3 Jeder Vertrag kommt ausschließlich auf Grundlage der vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen zustande. Die AGB werden vom Kunden durch die Auftragserteilung anerkannt und gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung.

 

2. Widerruf, Rücktritt

2.1 Bis zum Zeitpunkt der Zusendung des vollständigen Textes und der Bestätigung durch den Auftragnehmer besteht ein Widerrufsrecht seitens des Auftraggebers. Sobald der Auftrag bestätigt wurde, erlischt das Widerrufsrecht.

2.2 Tritt der Auftraggeber aus nicht vom Auftragnehmer zu verantwortenden Gründen vor Lieferung der vereinbarten Leistung vom Auftrag zurück, so besteht für ihn eine Zahlungsverpflichtung in Höhe der bis dahin angefallenen Kosten, mindestens jedoch von 50 % des zu erwartenden Auftragswertes.

 

3. Umfang und Grundlage der Prüfung

3.1 Wird der Text als Datei geliefert, erfolgt die Korrektur in dem digitalen Dokument. Wenn eine Papiervorlage zur Verfügung gestellt wird, wird die Korrektur entsprechend den Korrekturzeichen-Regelungen durchgeführt, die in der jeweils aktuellen Ausgabe des Dudens Nr. 1 aufgeführt sind.

3.2 Bei einem Korrektorat wird die sprachliche Richtigkeit der Texte auf Grundlage der aktuell geltenden Regeln gemäß DUDEN überprüft: die Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion. Auf Wunsch erfolgt auch eine Kontrolle der Einheitlichkeit der Zitierweise.

3.3 Nach Vereinbarung werden darüber hinaus im Lektorat stilistische Verbesserungen vorgenommen und die inhaltliche Stimmigkeit und die logischen Zusammenhänge überprüft.

3.4 Der Inhalt von Texten wird nicht auf Richtigkeit geprüft.

 

4. Rücksendung der Texte

4.1 Der Rückversand der korrigierten Texte erfolgt wie vereinbart entweder in Papier- oder in digitaler Form.

4.2 Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für eine erfolgreiche Vermittlung oder Übersendung der versandten korrigierten Texte. Alle Verpflichtungen sind erfüllt, wenn die korrigierten Texte je nach vereinbarter Versandart in den Versand gegeben worden sind. Der Versand auf elektronischem Weg (z. B. per E-Mail) oder auf eine andere Art der Fernübermittlung erfolgt auf alleinige Gefahr des Kunden.

4.3 Bei Übersendung der korrigierten Texte per E-Mail oder auf eine andere Art der Datenfernübertragung ist der Kunde für eine endgültige Überprüfung der übertragenen Texte und Dateien verantwortlich. Eine Haftung für Schäden aufgrund von Übertragungsfehlern und elektronischen Viren wird ausgeschlossen.

 

5. Haftung

5.1 Der Auftragnehmer haftet grundsätzlich nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel, die durch eine unklare, unrichtige oder unvollständige Auftragserteilung oder durch eine verspätete oder unvollständige Zusendung entstehen.

5.2 Der Auftragnehmer haftet nicht bei Leistungsverzögerungen bedingt durch Betriebsstörungen, höhere Gewalt, Netzwerk- oder Serverfehler. Ein Recht auf Schadenersatz ist hierbei ausgeschlossen.

5.3 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Korrekturen so sorgfältig auszuführen, dass möglichst keine sprachlichen Unrichtigkeiten im Text verbleiben. Verbleiben dennoch sprachliche Unrichtigkeiten und sind diese nicht unerheblich, so muss der Kunde den Mangel unter möglichst genauer Beschreibung und ohne eigene Änderungen im Text innerhalb von 14 Tagen reklamieren. Die Frist beginnt mit Ablauf des Tages, an dem die Korrektur in den Rückversand gegeben wurde. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Reklamation, so gilt die Korrektur als genehmigt.

5.4 Der Kunde muss dem Auftragnehmer eine angemessene Frist zur Nachbesserung setzen. Schlägt die Nachbesserung fehl, so kann der Kunde wegen des Fehlschlagens der Nachbesserung Minderung geltend machen bzw. verliert der Auftragnehmer entsprechend der Bedeutung des Mangels für die Gesamtdienstleistung seine Honoraransprüche.

5.5 Für Softwareschäden, die in der Software des Kunden durch den Gebrauch der vom Auftragnehmer bearbeiteten Dateien entstehen, haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Er haftet nicht für mittelbare Schäden, die durch eine fehlerhafte Korrektur entstehen. Insgesamt haftet der Auftragnehmer nur bis zur Höhe des Betrages, der für die Dienstleistung in Rechnung gestellt wird.

 

6. Vertraulichkeit

6.1 Der Auftragnehmer versichert, die Vertraulichkeit über den Inhalt der Texte und bei der Zusammenarbeit bekannt werdende Geschäftsvorgänge zu wahren.

6.2 Durch die Kommunikation in elektronischer Form kann jedoch eine vollständige Vertraulichkeit nicht garantiert werden, da es nicht auszuschließen ist, dass Dritte sich unbefugt Zugriff auf die übermittelten Informationen verschaffen.

6.3 Die Geheimhaltungspflicht gilt über die Dauer des Auftrages hinaus.

 

7. Lieferfristen, Haftung für Verzögerungen

7.1 Lieferfristen werden schriftlich zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer vereinbart. Ist kein konkreter Termin vereinbart, ist der Auftrag in einem angemessenen Zeitraum zu erfüllen.

7.2 Die Lieferfrist beginnt, wenn die schriftliche Übereinstimmung über den Auftrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer und der vollständige Text dem Auftragnehmer vorliegen. Sie ist eingehalten, wenn der bearbeitete Text nachweisbar an den Auftraggeber abgeschickt wurde.

7.3 Verzögert sich die Lieferung aus nicht vorhersehbaren Gründen (höhere Gewalt, Krankheit, Unfall), verpflichtet sich der Auftragnehmer, den Auftraggeber unverzüglich darüber zu informieren.

7.4 Sollte die Einigung auf eine angemessene Nachfrist nicht gelingen, so hat der Auftraggeber das Recht, von dem Auftrag ganz oder teilweise zurückzutreten, jedoch ohne dass er von der Pflicht zur Vergütung bereits erbrachter Leistungen entbunden wird. Ansprüche für Schäden, die der Auftraggeber aus einer verspäteten Lieferung erleidet, insbesondere Folgeschäden, sind ausgeschlossen.

 

8. Rechnungsstellung

8.1 Der Auftragnehmer stellt sein Honorar für die Dienstleistung nach Fertigstellung in Rechnung. Die Rechnung geht dem Kunden per E-Mail oder auf Wunsch auf dem Postweg zu.

8.2 Die Angebote sind freibleibend. Es wird gemäß §19 Abs.1 UStG keine Mehrwertsteuer ausgewiesen.

8.3 Bei umfangreichen Aufträgen oder einer Reihe von Aufträgen durch den gleichen Auftraggeber kann eine Anzahlung verlangt werden.

8.4 Bei mehreren kleinen Aufträgen durch den gleichen Auftraggeber kann auf Wunsch eine Sammelrechnung erstellt werden.

8.5 Entstehen dem Auftragnehmer durch Sondervereinbarungen (z. B. Ausdruck größerer Papiermengen) zusätzliche Kosten, werden diese in der Rechnung gesondert ausgewiesen.

8.6 Die Beträge sind innerhalb von 14 Tagen und ohne Abzug zu zahlen. Hat der Auftragnehmer den Rechnungsbetrag nicht innerhalb dieser Frist erhalten, kommt der Auftraggeber in Verzug, ohne dass es einer Mahnung bedarf.

8.7 In Verzug befindliche Auftraggeber können von weiteren Dienstleistungen ausgeschlossen werden, auch wenn ein entsprechender Vertrag abgeschlossen wurde.

 

9. Schlussbestimmungen

9.1 Alle Änderungen und Ergänzungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen schriftlich erfolgen.

9.2 Sind oder werden Teile dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam, so wird die Wirksamkeit der übrigen Teile nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine solche, die unter Berücksichtigung der Interessenlage dem gewünschten und wirtschaftlichen Zweck am besten dient.

9.3 Es findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Soweit zulässig, gilt als Gerichtsstand Hamm/Westf. als vereinbart.

 

Stand: 7/2009.